Wanfrieder Stadtmeisterschaft


Bei der 3. Wanfrieder Stadtmeisterschaft herrschte Volksfeststimmung im Wanfrieder Werrastadion. Wie in den letzten Jahren abzusehen, entwickelt sich das Stadtturnier der Fußballabteilung nach dem Schützenfest und der Walpurgisnachtveranstaltung zu dem nächsten Großereignis in Wanfried.
21 Mannschaften hatten sich angemeldet, um den Wanderpokal ein Jahr ihr eigen nennen zu können. Darunter auch 4 Damenteams, die einen separaten Meister ausspielten. Weit über 40 Spiele mussten an diesem Tag durchgeführt werden. Durch die perfekte Organisation der Turnierleiter Günter Babik, Eric Schabacker, Karl-Heinz- und Stefan Anhalt gelang dies reibungslos. Die guten Schiedsrichter Mario Meinl, Sebastian Krischeu, Daniel Wiesenfeller und Robert Stranz hatten alle Hände voll zu tun, um die Übereifrigkeit einiger Teilnehmer zu bremsen. Wurde es in manchen Situationen doch zu hart, waren sofort die Männer und Frauen vom DRK Wanfried zur Stelle, die das Turnier den ganzen Tag über betreuten.

Vorrunde

In der Vorrunde konnten die Zuschauer schon eine Vielzahl spannender Begegnungen verfolgen. Nach den 34 Gruppenspielen kam für einige Teams leider schon das vorzeitige Aus. Die Neulinge Wanfried-Druck und der TuS Heldra konnten sich in ihrer Gruppe nicht durchsetzen. Auch das Team Dr. Schiwago, ein Zusammenschluss der Wanfrieder Landwirte, scheiterte frühzeitig. Selbst das mitgebrachte Maskottchen in Form einer Ziege, konnte den Spielern nicht auf die Sprünge helfen. Den Mannschaften FC Speis & Späne, Handballer Wanfried und den Karpfenkillern fehlte ebenfalls das nötige Glück um weiterzukommen. Leider mussten sich auch die dreimaligen Teilnehmer FFW Heldra, Blau-Weiß Aral und der KC Tölenprinzen in der Vorrunde geschlagen geben.

Damenrunde

Die Damenmannschaften spielten ihren eignen Stadtmeister aus. Die gutgelaunten Damen des FC Laufmasche, die im letzen Jahr schon in der Männerrunde kämpften, kamen selbst mit aufopferungsvollem Einsatz nicht weiter. Auch die jungen Damen der Alten Post mussten trotz optimaler Betreuung den Gegnern den Vorzug geben. Für das Finale qualifizierte sich das Team der SG Nix-Drunter und der Plesse-Hexen. Den mittlerweile über 400 Zuschauern wurde dann ein abwechslungsreiches Endspiel geboten. Nach einem schönen Solo konnte Maria Mosebach das Tor des Tages für die Plesse-Hexen erzielen. Pech für die SG Nix-Drunter , als sich bei der Aufholjagd ihre Top-Spielerin Monika Rexrodt verletzte. Nach dem Schlusspfiff fielen sich die „Hexen“ und ihr Betreuer überglücklich in die Arme, hatte man doch den ersten Stadtmeistertitel der Damen erkämpft.

Finalrunde

Die Mannschaft der Dünnbrettbohrer überstand diesmal die Vorrunde, scheiterte dann aber im Viertelfinale. Ebenso die Männer des Walpurgisnachtteams, die ihre ganze Kraft zum anfeuern der Frauen und Freundinnen benötigten. Die Bewohner des Neubaugebietes, unter dem Pseudonym Klein-Gallien kamen trotz Zaubertranks auch nicht weiter. Hier mussten sich auch die Werra-Piraten geschlagen geben, die dafür aber am Bierstand die Flagge hochhielten. Im kleinen Finale belegte die Mannschaft „Die lustigen Briegels“ den vierten Platz. In einem packenden Spiel unterlagen die jungen Männer dem Schützenverein Wanfried mit 0 : 3. Nach zwei 4. Plätzen in den vergangenen Jahren, konnten sich die Grünröcke nun den verdienten 3. Rang sichern. Im Finale sahen die Zuschauer dann ein souverän auftretendes Team des FC Schmandwecken. Letztes Jahr auf Anhieb den 3. Platz erreicht, spielte die Mannschaft diesmal ein hervorragendes Turnier. Ihr Gegner, die Don Promillos hatten bis zum Endspiel ebenfalls einen tollen Turnierverlauf, mussten sich im Finale dann aber mit 0 : 3 geschlagen geben. So konnte sich im 3. Jahr mit dem FC Schmandwecken die dritte Mannschaft auf dem Wanderpokal verewigen.

Siegerehrung

Vor der Siegerehrung überbrachte der Bürgermeister Otto Frank die Grüße der Stadt und des Magistrates. Beeindruckt zeigte sich Frank über die starken Leistungen, welche die „Freizeit-Kicker“ während des Turniers zeigten. Der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Thomas Kubesch übermittelte die Grüße des Wanfrieder Parlaments und konnte den Ausführungen des Bürgermeisters beipflichten, auf welch hohem Niveau die Akteure spielten. Beide Politiker lobten das große Engagement der Fußballer, gibt es mit der Stadtmeisterschaft in Wanfried wieder ein Ereignis, das alle Wanfrieder zum Mitmachen anspornt. Gemeinsam mit dem Veranstalter vollzog Bürgermeister Frank die Siegerehrung für die Mannschaften. Zum Schluss bedankte sich die Fußballabteilung bei allen Helfern, den Freunden vom DRK Wanfried und den Teilnehmern. Ein besonderer Dank galt den Gästen und Zuschauern, die ins Wanfrieder Werrastadion eine so tolle Atmosphäre zauberten. Als Dankeschön spendierten Otto Frank und Thomas Kubesch den Helfern eine Runde, die anschließend mit allen Teams bis weit in die Nacht hinein feierten.